Herr Forberg begrüßte um 16:30 Uhr die Gäste, unter ihnen auch Ortsbürgermeisterin von Raßnitz Dana Ewald, und stimmte alle auf das historische Stück ein. Dann wurden die Zuhörer in das Jahr 1729 zurück versetzt und erlebten die Geschichte um den tragischen Tod der Christiana Hänschkel „hautnah“, als wären sie dabei gewesen. Die Stunde verging wie im Flug und alle lauschten wie gebannt bis zur letzten Minute.

Begeistert und sichtlich bewegt über diese schicksalshafte Geschichte gab es zum Schluss viel Applaus nicht nur für das Hörspiel, sondern auch für die Protagonisten, welche Herr Forberg im Nachgang einzeln vorstellte und zum Dank jeweils eine Blume überreichte. Mitwirkende waren: Anna Seehagen, Florian Voigt, Daniel Voigt, Christian Forberg, Heidrun Schlag, Daniela Hoffmann, Wolfram Renz, Kai Freyer und Wilfried Laschütza.

Horst Pabst, Vorsitzender des Fördervereins, ließ es sich nicht nehmen, ebenfalls noch einige Dankesworte an die Mitgestalter und besonders Herrn Forberg zu richten, der es geschafft hat, die im Grabstein verewigte tragische Geschichte um den hinterlistigen Mord an der Pfarrerstochter Christiana Hänschkel lebendig werden zu lassen, und durch die Aufnahme als Hörspiel auch einem breiten Publikum und für die Nachwelt zu bewahren.

Im Anschluss an das Hörspiel waren alle noch zu einem Getränk und netten Gespräche eingeladen.

Diese Veranstaltung war die erste anlässlich der 1.000-Jahr-Feier des Schkopauer Ortsteils. Am 30.05.2015 gibt es dann das Elsterauenliederfest unter dem Motto „1.000 Jahre im Lied“.

 

Förderverein St.Michaeliskirche Raßnitz-Weßmar (Daniel Voigt)