Neben diesem Symbol der Hoffnung, der Freude und des Zusammenhaltes im Dorf soll das Feuer, welches ebenfalls an diesem Tag entzündet wird, als Zeichen für Frühling und Erneuerung gelten. Zusammenhalt und  Arbeit, das zeigte sich auch in dem Miteinander der Beteiligten, welche Hand in Hand – für das Dorf zusammenwirkten, neben der Kita „Kuschelbär“, der Kirchengemeinde und dem Förderverein St. Michaelis waren auch die Vereinsfreunde vom Bierabend e.V. und die Freiwillige Feuerwehr Raßnitz mit von der Partie.

Tolles Frühlingswetter wurde als gutes Zeichen von Oben gesandt und so konnten Punkt 18:00 Uhr Herr Forberg, Vorsitzender des Fördervereins, das Maibaumfest eröffnen und die über 200 Besucher auf das Fest einstimmen. Er sprach kurz über die weiteren Sanierungspläne und berichtete mit Stolz, dass der Förderverein den 2.Platz des Preises „Goldener Kirchturm“ erreichen konnte.

Nun führten die Kinder des Raßnitzer Kindergartens unter Leitung von Frau Burg mit ihren Erzieherinnen Frau Grünemund, Frau Rudolph, Frau Sauer und Frau Jekel ein bezauberndes Frühlingsprogramm auf. Mit fröhlichen und lustigen Liedern und beschwingten Tänzen in den Mai zeigten sie, was sie einstudiert hatten und begeisterten große und kleine Besucher. Anschließend gab es wie immer großen Beifall und Dankesworte. 

Dann war es endlich soweit. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Raßnitz stellten den schön geschmückten Maibaum auf, der bald darauf von den vielen kleinen Festbesuchern in Beschlag genommen und geplündert wurde. Gegen 19:00 Uhr wurde das Maifeuer von Herrn Burghardt entfacht, an dem man sich wärmen bzw. die Kinder Knüppelkuchen backen konnten. Die Versorgung mit herzhaften Gaumenfreuden und toller Musik übernahmen in diesem Jahr die Vereinsfreunde vom Bierabend e.V. mit ihrem Grillstand und die Fa. Brauhaus Koth mit Getränken aller Art. Wer wollte, konnte ebenso einen Blick in das historische Gemäuer von St. Michaelis werfen. Die Kinder hatten die Möglichkeit am Kreativstand zu malen oder einen Keramiktopf selbst zu gestalten. Frau Forberg, Frau Voigt sowie Lena Küster standen hier helfend zur Seite und die Kleinen hatten gleich ein passendes Geschenk für den bevorstehenden Mutter- oder Vatertag. 

In dem wunderschönen historischen Kirchgarten, der von bunten Blumen und duftenden Fliederbäumen erfüllt war, feierten die Raßnitzer und ihre Gäste bis zum Dunkelwerden in gemütlicher Runde. 

Ich denke, es hat auch in diesem Jahr allen gefallen. Ein gutes Zeichen hierfür sind die anhaltend hohen Besucherzahlen. Der große Anteil an Kindern zeigt, dass dieses Fest gerade auch für Familien einen festen Platz im Kalender hat. 

Natürlich wäre ein solches Fest ohne die vielen fleißigen Hände undenkbar. An dieser Stelle wollen wir uns herzlich bei allen Mitgestaltern, Vorbereitern und Organisatoren (bereits oben genannt) bedanken, darüber hinaus der Firma Kreipe aus Raßnitz, die den Baum besorgte, dem Raßnitzer Blumenhaus Melchior, die wieder für die bunte Bepflanzung des Geländes gesorgt hat und an kleinen und großen Spender, denn der Erlös dieses Festes fließt direkt in die weiteren Sanierungsmaßnahmen in der St. Michaeliskirche. 

An dieser Stelle sei nochmal ein besonderer Dank erlaubt: Wer während des Festes Gelegenheit hatte, die Toilette zu besuchen, wird gesehen haben, dass die Räume, die Küche und die Toilette im angrenzenden ehemaligen Schulgebäude nicht wieder zu erkennen sind. Hier haben Frau und Herr Pabst mit einigen Helfern viele Stunden und Wochen ihrer Zeit geopfert, um das so tadellos hin zu bekommen. Es sollte bis zum Maibaumfest alles fertig sein - und es war fertig. Da kann man nur sagen: Hut ab und Herzlichen Dank! Auch ihr hohes Engagement für Verein und Kirche in den vergangenen 10 Jahre ist ohne Gleichen und verdient großen Respekt, denn ohne diesen ständigen und unermüdlichen Einsatz der Familie Pabst wäre vieles nicht so, wie es jetzt ist. 

 

Förderverein der St Michaelis-Kirche

Daniel Voigt

 

PS: Bilder und Berichte zu den Veranstaltungen sind auch unter www.kirche.fv-rassnitz.de/ zu finden.

Beigefügtes Bild: die Kinder der Kita „Kuschelbär“ bei ihrem Programm