Der Nachmittag sollte vielversprechend werden: mit 2 wundervollen Chören, zum einen und ganz traditionell die 50 Kinder des Schulchores der Grundschule „Paul Maar“ Raßnitz unter Leitung von Frau Solveig Mettin und als zweites gastierte bereits zum 3. Mal der Chor Arion Glesien unter Leitung von Thomas Holfeld bei dem Festival.  

Das Wetter war gut, die Stimmung hätte besser nicht sein können und die Kirche mit fast 200 Gästen voll besetzt!

Nachdem Vereinsvorstand Christian Forberg die Gäste auf das herzlichste begrüßte, führte Thomas Holfeld in das Programm des Festes ein. Beide Ensembles präsentierten ein anspruchsvolles Quodlibet „Das Orchester“, in welchem mit menschlichen Stimmen die Farbtöne eines Orchesters interpretierten und zusammenspielten und ebenso beeindruckend das teils beschwingte, teils tragisch anmutende „Ein Jäger längs dem Weiher ging“. 

Nun waren die 50 Mädchen und Jungen des Schulchores dran und zauberten mit ihren glockenhellen Stimmen ein Lächeln in die Gesichter und noch mehr Licht in die Kirche. Sie brachten verschiedene beschwingte Lieder zum Thema Frühling und Natur zu Gehör, wie: das „Regenbogenlied“, „Wenn der Frühling kommt“, „Der musikalische Wasserhahn“, „Frei wie ein Vogel“ und dem witzigen „Puck, die Stubenfliege“, die in ihrer Sonnenliege liegt und dabei allerlei erlebt. Riesiger Applaus nach jedem Lied war vorprogrammiert.

Es folgte als Saallied „Bruder Jacob“ und alle Besucher gaben ihr Bestes in diesem 4-stimmigen und ganz toll klingenden Kanon. 

Der Chor Arion Glesien begann seinen Teil mit einer eigenen Interpretation von „Bruder Jakob“, bevor er das „Have a Nice Day“ gospelartig zum Besten gab. Es folgte sehr getragen und ergreifend das „I’v got a Feeling“. Nun wurden die Besucher in die Welt der Filme entführt: mit dem Lied des Schornsteinfegers „Chim Chim Cheree“ aus Mary Poppins, Marlene Dietrichs „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ und schließlich das fröhliche „Ich wäre gern wie Du“ aus dem Dschungelbuch. Großer Applaus zum Dank und Anerkennung folgte. 

Nun standen wieder beide Ensembles auf der „Bühne“ und Gänsehaut-Feeling gab es beim hymnenhaften „ADIEMUS“. Zum Schluss ertönte „Hoch auf dem gelben Wagen“ – sehr anspruchsvoll interpretiert auf verschiedene Melodien – vom fröhlichen Original zum sakralen Kyrie, vom Russischen Volkslied zu Elgars Land of Hope and Glory – eine bunte Mischung von Melodien auf einen Text!

Tosendem Applaus und „Zugabe“-Rufen folgte noch ein letztes Mal „ADIEMUS“ und alle waren ergriffen und begeistert.

Nun richtete Christian Forberg Dankesworte an alle, besonders an die Chöre, aber auch an Mitgestalter, Organisatoren, Vorbereiter aber auch an alle Sponsoren und Spender. Er gab einen Ausblick auf die nun bald beginnenden Sanierungsmaßnahmen am barocken Kanzelaltar und dankte noch den vielen fleißigen Kuchenbäckern. Und so waren alle im Anschuss zu Getränken und Kuchen eingeladen und ließen den Nachmittag, noch unter dem Eindruck des wundervollen Konzertes, gemütlich ausklingen.

Wir freuen uns, wenn Sie uns weiter unterstützen und laden Sie schon jetzt zur „Nacht der Kirchen“ am 18.08.18 um 18:00 Uhr und zum Tag des offenen Denkmals am 09.09.2018 ein. Auch ist in diesem Sommer geplant, wieder am „Rühlmannorgel-Festival“ teilzunehmen.

 

Also bleiben Sie uns weiter treu und freuen sich mit uns gemeinsam auf noch viele schöne Veranstaltungen im ältesten Gebäude zu Raßnitz – unserer St. Michaeliskirche.

 

Förderverein der St Michaelis-Kirche

Daniel Voigt

 

 

 

 

 

Bild: Der Schulchor der Grundschule „Paul Maar“ und der Chor Arion Glesien beim Musizieren